BiMoKA


Wie entwickeln Bildungsmodule zu klimeresilienter Architektur.
Die Anpassungen unserer Gebäude an den Klimawandel entwickelt sich zur zentralen Aufgabe für Planer und Planerinnen. Ambitionierte Projekte scheitern heute oft an unterschiedlichen Wissensständen und der unzeitgemäßen Ausbildung an unseren Universitäten. Im Rahmen des Projektes BIMOKA werden Bildungsmodule entwickelt, die Studierende, wie Experten auf die neuen Herausforderungen vorbereiten und dabei neue Lern- und Lehrmethoden nutzen.

Der Anstieg der globalen Temperaturen, die zunehmende Urbanisierung und damit gleichzeitig Erhöhung des Urban Heat Island Effektes erfordert die Entwicklung von Anpassungsstrategien auf Gebäudeebene. In der Berufspraxis wie auch in den Studiengängen Architektur wird auf die Besonderheiten der Anforderungen des Klimawandels auf Architekturkonzepte und infrastrukturelle Projekte bislang nicht vertiefend eingegangen. Dies betrifft sowohl Strategien der energieeffizienten Gebäudekühlung basierend auf Gebäudebegrünung sowie erneuerbaren Energien und Umweltenergien, wie auch im Themenschwerpunkt der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung. In der Berufspraxis führt dies derzeit zu erheblichen Problemen bei Planungsprozessen und dem Delegieren dieser Aufgabenstellung an Herstellerfirmen und vereinzelten spezialisierten Planungsbüros. Die entstehenden Bildungsmodulen, vermitteln sowohl in der Berufspraxis stehenden Ingenieur*innen, als auch Laien ein Grundlagenwissen über das Thema. Gleichzeitig werden die Module an Universitäten zur Ausbildung und Vertiefung genutzt. Neue Formen der Wissensvermittlung ermöglichen hier einen effizienten und breit gestreuten Informationspool.

Projektlaufzeit: 01.01.2019 - 31.12.2020•  
Förderkennzeichen: 03DAS170


Technische Universität Berlin
Institut für Architektur, Sek. A44
Straße des 17. Juni 152
10623 Berlin